„Während die Ludwig-SPÖ die Wiener Bevölkerung mit Rekordteuerung, Gebührenerhöhungen und einem Sparpaket nach dem anderen belastet, erhält der ehemalige rote ORF-General Alexander Wrabetz plötzlich einen künstlich geschaffenen Prestigeposten“, kritisiert die Finanzsprecherin der Wiener FPÖ, Stadträtin Ulrike Nittmann, die Bestellung von Wrabetz als „Bevollmächtigter der Stadt Wien für den Medienstandort Wien im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz“ scharf.
„Wer Wrabetz kennt, weiß genau, dass dieser eine solche Position niemals ohne massive persönliche Vorteile ausüben würde. Insofern haben die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Kosten tatsächlich entstehen – sei es durch Aufwandsentschädigungen, Infrastruktur, Personalressourcen oder sonstige Begleitkosten“, so Nittmann weiter.
Dass dieser Posten ausgerechnet in der Wien Holding angesiedelt werde, sei beispielhaft für die rote Trickserei im Rathaus. „Offenbar soll durch die Auslagerung in eine stadteigene Holding die parlamentarische Kontrolle der Opposition – insbesondere das Anfragerecht im Gemeinderat – ausgeschaltet und damit die Kosten für diesen Versorgungsjob vertuscht werden. Die FPÖ wird sämtliche rechtlichen und politischen Mittel ausschöpfen, um die vollständige Offenlegung aller Kosten, Verträge und Nebenleistungen zu erzwingen“, betont die freiheitliche Finanzsprecherin.
Besonders pikant sei, dass Wrabetz nach der Gemeinderatswahl massiv als SPÖ-Finanzstadtrat im Gespräch gewesen sei. „Offenbar ist dieser KI-Beauftragtenposten nun der Trostpreis für ausgebliebene Karriereambitionen“, so Nittmann.