02. Juli 2026

FPÖ – Resch: Kaputte Gleise sanieren statt neue PR-Offensive inszenieren

Während Verkehrsstadträtin Ulli Sima Busse und Straßenbahnen mit zusätzlichen Ampelbevorrangungen, neuen Busspuren und Parkverboten beschleunigen will, was erhebliches Staupotential für den PKW-Fließverkehr zur Folge haben wird, bleibt das eigentliche Problem des Wiener Straßenbahnnetzes weiterhin ungelöst. Für den Mobilitätssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Klemens Resch, ist die angekündigte Beschleunigungsoffensive daher nichts anderes als reine Symptombekämpfung: „Solange es in Wien mehr als 40 Langsamfahrstellen bei Straßenbahnen gibt, braucht man den Fahrgästen keine neuen PR-Projekte zu präsentieren. Die größte Bremse für die Straßenbahn sind nicht rote Ampeln, sondern marode Gleisanlagen, die seit Jahren auf Verschleiß gefahren werden. Wer die Öffis wirklich schneller machen will, muss endlich in die Sanierung der Infrastruktur investieren.“

Anstatt die dringend notwendige Instandhaltung des Schienennetzes konsequent voranzutreiben, verliert sich die rot-pinke Stadtregierung einmal mehr in Ankündigungen. „Bevor über neue Busspuren, Parkverbote oder weitere Eingriffe in den Individualverkehr diskutiert wird, muss die Stadt endlich ihre Hausaufgaben machen. Ein modernes Öffi-Netz beginnt bei intakten Gleisen und einer funktionierenden Infrastruktur – genau dort versagt die SPÖ seit Jahren.“

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